{"id":329,"date":"2015-10-04T21:17:36","date_gmt":"2015-10-04T19:17:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stukenbrock-senne.de\/achatius\/?page_id=329"},"modified":"2017-08-03T14:58:06","modified_gmt":"2017-08-03T12:58:06","slug":"chronik-bruderschaft","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stukenbrock-senne.de\/achatius\/?page_id=329","title":{"rendered":"Chronik Bruderschaft"},"content":{"rendered":"<h1><strong><em>Chronik<\/em><\/strong><\/h1>\n<h1><strong><em>der Sankt-Achatius-Sch\u00fctzenbruderschaft <\/em><\/strong><strong><em>Stukenbrock-Senne<\/em><\/strong><\/h1>\n<h2>Gr\u00fcnderjahre<\/h2>\n<p>Anfang des Jahres 1921 &#8211; nach einer Jagd &#8211; sa\u00dfen Senner B\u00fcrger auf dem Hof Pla\u00dfhenrich (Trappen-Hof) bei k\u00fchlem Bier und klarem Schnaps zusammen. Drei Jahre nach dem gro\u00dfen Krieg, inmitten der aufkom\u00admenden Inflationswelle wurde dar\u00fcber diskutiert, dass es sch\u00f6n sei, wenn zur St\u00e4rkung des Gemeinschaftsbewu\u00dftseins und der Heimat\u00adverbundenheit ein Verein vorhanden w\u00e4re. Aus diesen \u00dcberlegungen heraus wurde spontan beschlossen: &#8222;Wir wollen alle M\u00e4nner der Senne zu einem Sch\u00fctzenverein zusammenbringen.&#8220; Schon am anderen Tag gingen Konrad Pla\u00dfhenrich und Hermann Kl\u00f6pper von Haus zu Haus. Der Vorschlag, einen Sch\u00fctzenverein zu gr\u00fcnden, wurde von allen Angesprochenen begeistert aufgenommen. Am Abend des 1. Tages hatten sich ca. 50 Sennebewohner bereiter\u00adkl\u00e4rt, einem zu gr\u00fcndenden Sch\u00fctzenverein beizutreten. Am 2. Abend waren es bereits ca. 110.<\/p>\n<p>Kurze Zeit darauf erfolgte die 1. Versammlung. Aus dieser Versamm\u00adlung gingen hervor als:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Vorsitzender: Leopold Kl\u00f6pper<\/li>\n<li>Oberst: Wilhelm Prasse<\/li>\n<li>Kompanief\u00fchrer: Hauptmann Stefan Biermeier<\/li>\n<li>Zugf\u00fchrer: Leutnant Aschoff<br \/>\nLeutnant B\u00f6kamp<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Weiter geh\u00f6rten zum Vorstand u. a. die Herren<\/p>\n<ul>\n<li>Christian Bentler,<\/li>\n<li>Josef Mersch,<\/li>\n<li>Gerhard Tick,<\/li>\n<li>Heinrich Sieweke,<\/li>\n<li>Konrad Pla\u00dfhenrich,<\/li>\n<li>Heinrich B\u00f6kamp,<\/li>\n<li>Konrad Deppe,<\/li>\n<li>Hermann Kl\u00f6pper und<\/li>\n<li>Franz Pollmeier.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Protokoll der Versammlung vom <strong>8. M\u00e4rz 1921 <\/strong>hei\u00dft es u. a.:<\/p>\n<p>Besprechung mit den Offizieren<\/p>\n<p>&#8222;Es wird eine Kompanie gebildet. Kompanief\u00fchrer ist Hauptmann Ste\u00adfan Biermeier. Der Anzug der Offiziere ist Zivilanzug, Sch\u00e4rpe, Achsel\u00adst\u00fccke, Degen und M\u00fctze. Es werden beauftragt der Schriftf\u00fchrer und der Rechnungsf\u00fchrer, die Stukenbrocker Musikkapelle in St\u00e4rke von 10 Mann zu bestellen. Dann sollen bestellt werden, 120 Vereinsabzeichen \u00e0 St\u00fcck 4,40 Mark. Am Sonntag, dem 13. M\u00e4rz 1921 soll die n\u00e4chste Versammlung stattfinden. In Bezug auf Sch\u00e4nke und die daf\u00fcr bestimm\u00adten Gegenleistungen ist mit Westhoff ein Vertrag abgeschlossen wor\u00adden. Der Zuschu\u00df an den K\u00f6nig ist als 1. Punkt auf die Tagesordnung f\u00fcr die n\u00e4chste Versammlung gesetzt.&#8220;<\/p>\n<p>Nach dieser, mit Begeisterung durchgef\u00fchrten Vereinsgr\u00fcndung, war es verst\u00e4ndlich, dass schon bald das 1. K\u00f6nigsschie\u00dfen stattfand. Am <strong>1. Mai 1921 <\/strong>wurde auf einem besonders sch\u00f6nen Platz in der obe\u00adren Senne das 1. K\u00f6nigsschie\u00dfen ausgetragen. Welche Begeisterung vorhanden war, l\u00e4sst sich aus einem Protokoll ersehen, in dem es hei\u00dft: Ordnung beim K\u00f6nigsschie\u00dfen<\/p>\n<p><em>&#8222;Die Kompanie wird in 2 Z\u00fcge eingeteilt. Den 1. Zug \u00fcbernimmt Leut\u00ad<\/em><em>nant Aschoff, den 2. Leutnant B\u00f6kamp. Auf dem Schie\u00dfplatz zugweise Schie\u00dfung. Absperrung s\u00e4mtlicher Zugangswege durch Posten.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Nach hartem und fairem Ringen ging aus diesem K\u00f6nigschie\u00dfen als bester Sch\u00fctze <strong>Konrad Benteler <\/strong>hervor. Zur K\u00f6nigin erkor er sich <strong>Christine Hachmann.<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Kronprinz wurde Franz Bohnensteffen,<\/li>\n<li>Kronprinzessin Katharina Fockel.<\/li>\n<li>Zepterprinz wurde Heinrich B\u00f6kamp,<\/li>\n<li>Zepterprinzessin Gertrud Stall.<\/li>\n<li>Apfelprinz wurde Lehrer Bendix<\/li>\n<li>Apfelprinzessin wurde Maria Bohnensteffen.<\/li>\n<li>Hofdamen wurden Christine Benteler, Christine J\u00e4gerkr\u00fcger.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Unter Anteilnahme der gesamten Bev\u00f6lkerung von Stukenbrock-Senne und Umgebung wurde im Vereinslokal Forellkrug unter Mitwirkung der Musikkapelle Stukenbrock das erste Sch\u00fctzenfest gefeiert. Die Begeisterung der Sch\u00fctzenbr\u00fcder war so gro\u00df, dass beschlossen wurde, f\u00fcr das Sch\u00fctzenfest im n\u00e4chsten Jahr eine Vereinsfahne anzu\u00adschaffen. Die Mittel f\u00fcr die Beschaffung der Fahne wurden durch Spen\u00adden der Vereinsmitglieder und Freunde des Vereins aufgebracht. Anl\u00e4sslich des Sch\u00fctzenfestes 1922 (am 14. und 15. Mai) wurde auf dem Festplatz am Storchkrug die Fahnenweihe vorgenommen.<\/p>\n<p>Dass Mut und Vertrauen in den Zusammenhalt der Vereinsmitglieder dazu geh\u00f6rte, das Vereinsleben aufrecht zu erhalten, l\u00e4sst sich aus einem Pro\u00adtokoll aus dem Jahre <strong>1923 <\/strong>ersehen, in dem geschrieben steht:<\/p>\n<p>Protokoll der Vorstandssitzung vom <strong>15.5.1923<\/strong><\/p>\n<p><em>&#8222;In dieser Vorstandssitzung wird die Sch\u00e4nke zum Sch\u00fctzenfest an Gast<\/em><em>wirt Josef Bohnensteffen zu 150.000,&#8211; Mark verpachtet. Die Fahrrad\u00ad <\/em><em>und Kleidergarderobe beh\u00e4lt au\u00dferdem der Verein. Die Preise f\u00fcr Eintrittskarten f\u00fcr das Sch\u00fctzenfest werden festgesetzt, und zwar wie folgt:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Herrentanzkarten f\u00fcr Samstag <\/em><em>2000,&#8211;Mark<\/em><\/li>\n<li><em>Damentanzkarten f\u00fcr Samstag <\/em><em>1000,&#8211;Mark<\/em><\/li>\n<li><em>Platzkarten f\u00fcr Sonntag 1000,&#8211;Mark<\/em><\/li>\n<li><em>Herrentanzkarten f\u00fcr Sonntag 3000,&#8211;Mark<\/em><\/li>\n<li><em>Damentanzkarten f\u00fcr Sonntag <\/em><em>2000,&#8211;Mark\u201c<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>Aus einer weiteren Niederschrift ist zu entnehmen, dass der junge Verein nicht nur Feste feierte, sondern sich auch allgemeinen Belangen wid\u00admete:<\/p>\n<p><em>&#8222;Die <\/em><em>vom Verein \u00fcbernommene Sammlung der Ruhrspende in Naturali\u00ad<\/em><em>en und Geld wird zusammengestellt und hat einen Wert von 1.060.050,\u00ad<\/em><em>-Mark. Es wird dann noch beschlossen, von Seiten des Vorstandes, al\u00ad<\/em><em>len Spendern \u00f6ffentlich in einer Bekanntmachung herzlichen Dank aus\u00ad<\/em><em>zusprechen.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Diese Aktion zeigt, dass die Senner Sch\u00fctzen von Anfang an erkannt hatten, dass ihre Aufgabe nicht nur darin bestand, ein Sch\u00fctzenfest zu feiern, dessen Gelingen nur nach der Zahl der leeren F\u00e4sser bewertet wurde. Sie stellten sich sofort ganz bewusst in den Dienst der &#8222;Senner Dorfgemeinschaft.&#8220;<\/p>\n<p>In der damaligen Zeit wurden nicht so viele Feste gefeiert wie heute. Das Sch\u00fctzenfest war auf der Senne das einzige Fest, das die Tage der Arbeit durch einige Tage der Freude unterbrechen sollte. Au\u00dferdem sollte dieses Fest das Gemeinschaftsbewu\u00dftsein, das hier ja besonders aus\u00adgepr\u00e4gt ist, immer wieder erneuern und vertiefen, und wo sonst Aufga\u00adben f\u00fcr die kleine Sennegemeine waren, stellten sich die Senner Sch\u00fct\u00adzen sofort zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>30er Jahre und Kriegszeit<\/h2>\n<p>Bis zum Jahre 1938 verlief die Entwicklung der Vereins harmonisch. 1938 konnte, bedingt durch die politische Situation, kein Sch\u00fctzenfest gefeiert werden. Im Jahre 1939 gelang es trotz Schwierigkeiten noch einmal, ein Sch\u00fctzenfest zu feiern. Dieses Fest sollte dann zun\u00e4chst das letzte sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Durch die vorgesehene Vergr\u00f6\u00dferung des Truppen\u00fcbungsplatzes mussten sehr viele Bewohner der Senne Haus und Hof verlassen und in der Fremde eine neue Heimat suchen. Auch der Sch\u00fctzenverein wurde hier\u00advon stark in Mitleidenschaft gezogen. Einem Teil der Betroffenen gelang es, in der n\u00e4heren und weiteren Umgebung eine neue Heimat zu finden. Eine Gruppe von Aussiedlern verschlug es nach Mecklenburg. Die Ver\u00adbundenheit zum Verein war so gro\u00df, dass sie bis zu ihrem Tode, trotz gro\u00dfer Entfernung und Schwierigkeiten, Mitglieder des Vereins und der sp\u00e4teren Bruderschaft waren.<\/p>\n<p>Die Vereinsfahne wurde <strong>w\u00e4hrend des Krieges <\/strong>von dem damaligen F\u00e4hnrich Heinrich Gerkens aufbewahrt. Um sie vor den Wirren der letz\u00adten Kriegstage, die in Stukenbrock-Senne bedingt durch das Gefange\u00adnenlager besonders stark waren, zu sch\u00fctzen, wurde sie von Heinrich Gerkens zu Freunden nach Steinhorst in Sicherheit gebracht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong><em>Nachkriegszeit<\/em><\/strong><\/h2>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<h2>40er Jahre<\/h2>\n<p>Es dauerte noch geraume Zeit nach dem Kriege, bis das Vereinsleben wieder in Gang gebracht werden konnte. Mancher Sch\u00fctze kehrte aus dem Krieg nicht zur\u00fcck. Die erste Generalversammlung nach dem Krie\u00adge fand am 11. August 1946 statt. Auf dieser Generalversammlung wur\u00adde beschlossen, den Verein in eine Bruderschaft umzuwandeln. Diese sollte den Namen<\/p>\n<p><strong>Sankt-Achatius-Sch\u00fctzenbruderschaft, Stukenbrock-Senne <\/strong>erhalten. Die Bruderschaft wurde von der damaligen britischen Milit\u00e4r\u00adregierung anerkannt und in ihrem gesamten althergebrachten Auftreten best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Um die Wunden des Krieges vernarben zu lassen und bedingt durch die wirtschaftliche Lage, wurde zun\u00e4chst davon abgesehen, ein gro\u00dfes Sch\u00fctzenfest zu feiern. Es wurden in den Jahren 1946 und 1947 ledig\u00adlich kleinere Familienfeiern veranstaltet. Auf der Vorstandssitzung vom <strong>5. September 1948 <\/strong>wurde beschlossen, nach 9j\u00e4hriger Pause ein K\u00f6nig\u00adschie\u00dfen und Sch\u00fctzenfest nach alter Tradition zu feiern mit der Ein\u00adschr\u00e4nkung, K\u00f6nigschie\u00dfen und Sch\u00fctzenfest an einem Wochenende, und zwar am <strong>19. und 20. September 1948, <\/strong>zu veranstalten. Da der Gebrauch von Feuerwaffen verboten war, musste auf den K\u00f6nigsadler mit einer Armbrust geschossen werden. Trotzdem war nach kurzer Zeit der beste Sch\u00fctze ermittelt:<\/p>\n<p>K\u00f6nig wurde Josef Brummelte. Zur K\u00f6nigin erkor er sich Frau Maria Austermeier. Das Sch\u00fctzenfest wurde im Vereinslokal Forellkrug gefei\u00adert. Bis einschlie\u00dflich des Sch\u00fctzenfestes <strong>1953, <\/strong>das beim Festwirt Hein\u00adrich J\u00e4gerkr\u00fcger stattfand, wurde das K\u00f6nigschie\u00dfen mit der Armbrust durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>50er Jahre<\/h2>\n<p>Erstmalig 1954 wurde dem K\u00f6nigsadler wieder mit Pulver und Blei zu Leibe ger\u00fcckt. In den folgenden Jahren wurde das K\u00f6nig\u00adschie\u00dfen in einem Schie\u00dfstand der ehemaligen Deutschen Wehrmacht ausgetragen. 1957 konnte durch die tatkr\u00e4ftige Mithilfe aller Sch\u00fctzen\u00adbr\u00fcder ein neuer Schie\u00dfstand auf dem Grundst\u00fcck des Bauern Wilhelm Deppe errichtet werden, auf dem im gleichen Jahr auch das K\u00f6nig\u00adschie\u00dfen ausgetragen wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>60er Jahre<\/h2>\n<p>Das 40j\u00e4hrige Jubil\u00e4um konnte im Jahre <strong>1961 <\/strong>gefeiert werden. Jubel\u00adk\u00f6nig war der 1.Brudermeister, Johannes Benteler. K\u00f6nigin wurde seine Gattin Elisabeth.<\/p>\n<p>Der Verein entwickelte sich in den folgenden Jahren erfolgreich weiter. Manchem neu hinzugezogenen half er, erste Kontakte zur Umgebung und neue Freunde zu finden. Diese Alt- und Neub\u00fcrger &#8211; vereint in der St.-Achatius-Sch\u00fctzenbruderschaft &#8211; bewegten in den folgenden Jah\u00adren in der Senne sehr viel.<\/p>\n<p>Ein sch\u00f6nes Beispiel daf\u00fcr war die Renovierung unserer St.-Achatius \u00adKirche. Im Zuge der Erweiterung des Truppen\u00fcbungsplatzes mussten die Senner im Jahre 1941 auch ihr Gotteshaus an den Fiskus verkau\u00adfen. Als es dann nach langen Verhandlungen im Jahre <strong>1966 <\/strong>gelang, das fr\u00fchere Eigentum zur\u00fcckzukaufen, befand sich die St.-Achatius Kir\u00adche in einem trostlosen Zustand. Dass wir jetzt wieder ein sch\u00f6nes und w\u00fcrdiges Gotteshaus haben verdanken wir zum Teil auch unseren Sch\u00fct\u00adzen, die mit Eifer und Freude viele Stunden bei der Renovierung der Kirche geholfen haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Gr\u00fcndung der Schie\u00dfabteilung<\/h2>\n<p>Um den Gemeinschaftsgeist und das Zusammengeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl zu st\u00e4rken und die Jugend f\u00fcr das Sch\u00fctzenwesen zu interessieren, wurde 1964 eine Schie\u00dfsport-Abteilung gegr\u00fcndet. Dieser Gruppe gelang es unter der Leitung von Hans Benteler, in fairen Wettk\u00e4mpfen mit den Nach\u00adbarvereinen wertvolle Troph\u00e4en zu erringen. Die Mannschaft, die an den Rundenwettk\u00e4mpfen <strong>1965-66 <\/strong>teilnahm, setz\u00adte sich aus den Sch\u00fctzen<\/p>\n<ul>\n<li>Leo Austermeier,<\/li>\n<li>Ulrich Benteler,<\/li>\n<li>Josef Hachmann,<\/li>\n<li>Klaus Leonhard und<\/li>\n<li>Ferdi von der Lippe<\/li>\n<\/ul>\n<p>zusammen. Gr\u00f6\u00dfter Erfolg der Schie\u00dfabteilung war 1978 der Gewinn der Bezirksmeisterschaft. Es folgten bis heute viele Rundenwettk\u00e4mpfe und Einzelsiege in den Mannschaften. Die Damenmannschaft wurde 1976 gegr\u00fcndet. Die Mannschaft mit den Sch\u00fctzinnen<\/p>\n<ul>\n<li>Elisabeth Bories,<\/li>\n<li>Angelika Bories,<\/li>\n<li>Ingrid Kr\u00f6ger,<\/li>\n<li>Gisela Dirks,<\/li>\n<li>Sylvia Janus und<\/li>\n<li>Rita Oelker<\/li>\n<\/ul>\n<p>war in den 70er und 80er Jahren die erfolgreichste Damenmannschaft in der Di\u00f6zese Paderborn als vielfacher Rundenwettkampf-Sieger und Einzelsieger, mehrfache Bezirks- und Di\u00f6zesansieger. Weitere Erfolge der Damen:<\/p>\n<ul>\n<li>1978 &#8211; Platz beim Bundesschie\u00dfen,<\/li>\n<li>1979 &#8211; Bundessieger,<\/li>\n<li>1980 &#8211; Bundessieger.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>70er Jahre<\/h2>\n<p>Im Jahr <strong>1970 <\/strong>wurde ein neuer Schie\u00dfstand auf dem Sch\u00fctzenplatz am Furlbach gebaut.<\/p>\n<p>Das 50j\u00e4hrige Jubil\u00e4um konnte 1971 gefeiert werden. Jubelk\u00f6nig wurde Franz Stockhausen mit Gattin Elly.<\/p>\n<p>Im <strong>Januar 1972 <\/strong>legte unser Oberst Ferdinand Stall aus Altersgr\u00fcnden sein Amt nieder. Die Bruderschaft w\u00e4hlte Hauptmann Franz Biermeier zu seinem Nachfolger.<\/p>\n<p>Im <strong>M\u00e4rz 1972 <\/strong>verstarb pl\u00f6tzlich unser 1. Brudermeister Johannes Benteler, der lange Jahre die Belange der Bruderschaft gepr\u00e4gt hatte. Im <strong>November 1972 <\/strong>wurde Gerhard Schniedermann zum 1.Bruder\u00admeister gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Im <strong>M\u00e4rz 1973 <\/strong>wurde das allj\u00e4hrliche &#8222;Johannes Benteler Ged\u00e4chtnis\u00adpokalschie\u00dfen&#8220; eingef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Am <strong>17. April 1973 <\/strong>wurde unsere Bruderschaft ins Vereinsregister unter der Nummer 1693 eingetragen.<\/p>\n<p>Am <strong>31. Mai 1975 <\/strong>wurde die neue Sch\u00fctzenfahne eingeweiht.<\/p>\n<p>Im <strong>Juni 1978 <\/strong>verstarb unser Pr\u00e4ses, Geistlicher Rat Anton Bangen. Heinz Backhove wurde im <strong>M\u00e4rz 1979 <\/strong>zum 1. Jungsch\u00fctzenmeister ge\u00adw\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Im <strong>Oktober 1979 <\/strong>wurde auf Anregung von Heinz Backhove eine Fahnen\u00adschwenkergruppe gegr\u00fcndet, die den Bekanntheitsgrad der Bruderschaft bundesweit erh\u00f6hte.<\/p>\n<p>Trainiert wurde zun\u00e4chst in &#8222;Wickermeiers Holzlager&#8220; an der Augustdorfer Stra\u00dfe. Im Mai 1980 erfolgt der erste Start anl\u00e4sslich des Di\u00f6zesan\u00adjungsch\u00fctzentages in Langenberg. Von 1981 bis heute gingen unsere Fahnenschwenker bei keinem Wettkampfstart, egal auf welcher Ebene, leer aus.<\/p>\n<p>Insgesamt 53 Bezirkssieger, 42 Di\u00f6zesansieger und 30 Bundessieger standen in diesen Jahren auf dem Siegertreppchen. Mit Elisabeth Backhove steht eine Deutsche Meisterin, mit ihrer Schwester Monika eine Landesmeisterin NRW und mit Martin Nowag ein Vizelandesmeister NRW in den Reihen der St.-Achatius Fahnenschwenker. Dreimal wurde die Mannschaft in der Aufstellung<\/p>\n<ul>\n<li>Martin Nowag,<\/li>\n<li>Rolf Schniedermann,<\/li>\n<li>Elisabeth Backhove und<\/li>\n<li>Gisela Dirks\/Doris Mauermann<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bundessieger in der Gesamtwertung. Zweimal gelang es dieser Mann\u00adschaft auch, als Bundessieger im Synchron-Schwenken hervorzugehen. Letzteres gelang einmal der Mannschaft in der Besetzung:<\/p>\n<ul>\n<li>Andrea Gerkens,<\/li>\n<li>Marita Apelmeier,<\/li>\n<li>Christiane Wulf und<\/li>\n<li>Elke Benteler.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>80er Jahre<\/h2>\n<p>Auf der Generalversammlung <strong>1980 <\/strong>konnten wir das erste Mal unseren neuen Pr\u00e4ses, Polizeipfarrer Max K\u00fcmhof, begr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>Trotz mehrfacher Ablehnungen des Kreises G\u00fctersloh erhielt die Bru\u00adderschaft aufgrund der Hartn\u00e4ckigkeit des 1. Brudermeisters, Gerhard Schniedermann, und des Unteroffiziers, Bauingenieur Ulrich Benteler, am <strong>10. September 1981 <\/strong>die Baugenehmigung zum Bau unseres Sch\u00fct\u00adzenhauses mit Toilettenanlage. Mit den Bauarbeiten wurde schon am <strong>14. September 1981 <\/strong>begonnen. Das Richtfest war am <strong>17. November 1981. <\/strong>Dank der Unterst\u00fctzung der Gemeinde, der gro\u00dfen Spenden\u00adfreudigkeit und tatkr\u00e4ftigen Mitarbeit aller Sch\u00fctzenbr\u00fcder ist es uns gelungen, das Haus in Eigenleistung zu errichten.<\/p>\n<p>Am <strong>28. November 1981 <\/strong>wurde mit der Gemeinde Scho\u00df Holte-\u00adStukenbrock ein Vertrag \u00fcber die Nutzung des Festplatzes am Furlbach \u00fcber 50 Jahre abgeschlossen.<\/p>\n<p>Am <strong>28. August 1982 <\/strong>wurde unser K\u00f6nig Josef Bories Bezirksk\u00f6nig beim Bezirks-K\u00f6nigschie\u00dfen in Sande.<\/p>\n<p>Im Jahr <strong>1982 <\/strong>wurde in der Gastst\u00e4tte &#8222;Forellkrug&#8220; eine neue moderne Schie\u00dfanlage gebaut. Seit dem Gr\u00fcndungsjahr 1921 ist der &#8222;Forellkrug&#8220; das Vereinslokal.<\/p>\n<p>Am <strong>02. Mai 1983 <\/strong>wurde unsere Sch\u00fctzenhalle durch unseren Pr\u00e4ses, Msgr. Max K\u00fcmhof, eingeweiht.<\/p>\n<p>Zum Gedenken an die Gefallenen wurde im <strong>Mai 1983 <\/strong>ein Ehrenmal auf dem Vorplatz der Kirche errichtet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am <strong>28. Oktober 1983 <\/strong>fand die Gr\u00fcndungsversammlung f\u00fcr unseren neuern Spielmannszug statt. Die musikalische Leitung \u00fcbernahmen die Br\u00fcder Reinhard und Bernhard Holz. 1986 \u00fcbernahm Frank Hachmann den Tambourstab.<\/p>\n<p>Am <strong>18. August 1984 <\/strong>wurde unser K\u00f6nig Ludwig Brinkmann Bezirks\u00adk\u00f6nig beim Bezirks-K\u00f6nigschie\u00dfen in Altenbeken. Im <strong>Januar 1989 <\/strong>ver\u00adzichtete unser Oberst Franz Biermeier auf eine Wiederwahl. Heiner Deppe wurde als sein Nachfolger gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Die 90er Jahre<\/h2>\n<p>Der bereits in den Gr\u00fcndungsjahren gezeigte Einsatz f\u00fcr \u00f6ffentliche Belange setzte sich fort. Allj\u00e4hrlich wird durch die Jungsch\u00fctzen der St.\u00ad Achatius-Sch\u00fctzenbruderschaft im Ortsteil Stukenbrock-Senne die Sammlung f\u00fcr die Kriegsgr\u00e4berf\u00fcrsorge durchgef\u00fchrt. Auf der General\u00adversammlung am <strong>19. Januar 1991 <\/strong>wurde spontan von den anwesen\u00adden Mitgliedern 460,&#8211; DM f\u00fcr die Ru\u00dflandhilfe gespendet. Die Jungsch\u00fctzen beteiligten sich mit 123,&#8211; DM, so dass sich insgesamt, mit der offiziellen Spende der Bruderschaft auf dem Bezirksverbandstag, ein Betrag von 923,&#8211;DM ergab.<\/p>\n<p>Auf der Generalversammlung am <strong>25. Januar 1992 <\/strong>trug unser Pr\u00e4ses den Vorschlag von Karl Reineke, Bilder von den Gefallenen des 2. Welt\u00adkrieges zu sammeln und diese zu einer Tafel zusammenzustellen, vor. Die Tafel sollte in der Kirche, neben der Tafel mit den Gefallenen des 1. Weltkrieges, angebracht werden. Karl Reineke bekam den Auftrag von der Sch\u00fctzenbruderschaft, die Bilder zusammenzutragen. Mit gro\u00dfer Be\u00adgeisterung begann er mit dieser Arbeit. F\u00fcr das Ergebnis seiner M\u00fche geb\u00fchrt ihm ein besonderes Dankesch\u00f6n.<\/p>\n<p>Im Jahr <strong>1992 <\/strong>fand eine Aktion zugunsten der Deutschen Krebshilfe statt, die ihren Abschlu\u00df in einer von dem damaligen Exk\u00f6nig, Ludger Overkemping, organisierten Tombola fand. Insgesamt ergab sich bei die\u00adser Aktion ein Betrag in H\u00f6he von 5.320,&#8211; DM. Im <strong>Oktober 1992 <\/strong>erweiterten wir unsere Sch\u00fctzenhalle durch eine Frei\u00adhalle und einen K\u00fcchenanbau.<\/p>\n<p>Im <strong>Dezember 1992 <\/strong>kam dann der Richtkranz auf den Anbau.<\/p>\n<p>Im <strong>Mai 1994 <\/strong>feierte unser Spielmannszug sein 10j\u00e4hriges Bestehen. Zum Jubil\u00e4umsfest auf dem Sch\u00fctzenplatz konnten zahlreiche Spiel\u00admannsz\u00fcge und Kapellen aus der Umgebung begr\u00fc\u00dft werden. Bei die\u00adser Gelegenheit konnte die Freundschaft zu der franz\u00f6sischen Feuerwehrkapelle des Kreises Essonne vertieft werden. Au\u00dferdem wurde <strong>1994 <\/strong>der Schie\u00dfstand auf dem Sch\u00fctzenplatz reno\u00adviert und umgesetzt.<\/p>\n<p>Die Freihalle am Sch\u00fctzenhaus konnte am <strong>2. Juni 1994 <\/strong>durch unseren Pr\u00e4ses, Ltd. Polizeidekan Msgr. Max K\u00fcmhof, eingeweiht werden. Der Kreis G\u00fctersloh genehmigte am <strong>4. M\u00e4rz 1996, <\/strong>die Freihalle am Sch\u00fctzenhaus mit einem Verblendmauerwerk zu schlie\u00dfen. Mit den Bau\u00adarbeiten wurde sofort begonnen. Damit geht im Jubil\u00e4umsjahr ein lang ersehnter Wunsch in Erf\u00fcllung.<\/p>\n<p>***<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chronik der Sankt-Achatius-Sch\u00fctzenbruderschaft Stukenbrock-Senne Gr\u00fcnderjahre Anfang des Jahres 1921 &#8211; nach einer Jagd &#8211; sa\u00dfen Senner B\u00fcrger auf dem Hof Pla\u00dfhenrich (Trappen-Hof) bei k\u00fchlem Bier und klarem Schnaps zusammen. Drei &hellip; <a href=\"https:\/\/www.stukenbrock-senne.de\/achatius\/?page_id=329\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Chronik Bruderschaft<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":16,"menu_order":4,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-329","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.stukenbrock-senne.de\/achatius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/329","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.stukenbrock-senne.de\/achatius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.stukenbrock-senne.de\/achatius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stukenbrock-senne.de\/achatius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stukenbrock-senne.de\/achatius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=329"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.stukenbrock-senne.de\/achatius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/329\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":895,"href":"https:\/\/www.stukenbrock-senne.de\/achatius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/329\/revisions\/895"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.stukenbrock-senne.de\/achatius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/16"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.stukenbrock-senne.de\/achatius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=329"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}